Cory Taylor: Sterben – Eine Erfahrung

 

2015 erfährt die australische Schriftstellerin Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen verfasste sie dieses Buch, das kurz vor ihrem Tod 2016 erschien. Auf […]

Reblog des Buches von Cory Taylor: Sterben – Eine Erfahrung

vom Blog „Gedankenteiler“: http://gedankenteiler.blog/2017/03/02/entschuldigung-ich-sterbe-das-erste-mal-rezension/

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Erni Kutter: Schwester Tod

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erni

Wird ein Mensch (oder allgemein: ein Lebewesen) geboren, so ist eins absolut sicher: er/es wird wieder sterben. Geburt und Tod gehören zusammen, sind die beiden Seiten des Lebens, sind beide gleich notwendig, damit Leben überhaupt existieren kann. Seit altersher sind Geburt und Tod, geboren werden und sterben, Domänen der Frauen. Sie waren es, die die Gebärenden begleiteten und umsorgten, sie waren es, die den letzten Gang eines Menschen mitgingen, ihn gestalteten und den Sterbenden vorbereiteten für sein Ankommen in der Anderswelt. Denn das es diese Anderswelt gibt, daß mit dem Tod nicht alles vorbei ist und endet, dessen war man sich sicher und durch diese Überzeugung wurde der Tod als einer Art Geburt in diese Anderswelt hinein interpretiert. Diese Vorstellung, daß die Toten, oder auch ihre Seelen, weiterexistieren, ist weltweit verbreitet, in vielen Kulturen werden die Ahnen verehrt, bei bestimmten Festen heraufbeschworen, ist es Pflicht der Nachkommen, für das Wohlergehen…

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Diana Hillebrand: Hannah lüftet Friedhofsgeheimnisse

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hannah

Hannah ist ein aufgewecktes, selbstbewusstes Mädchen von zehn Jahren. Sie liebt Worte wie ‚Hannah‘, ‚Uhu‘, ‚Reittier‘ oder ‚Retter Lego Vogel‘. Palindrome nennt man solche Worte (oder Zahlen) und das Wort ‚tot‚ gehört dazu und es gefällt Hannah sehr gut, weil es auch so schön aussieht: die zwei Kreuze am Anfang und am Ende und das unendliche O in der Mitte. Andererseits: ‚der Tod‘ wird mit ‚d‘ am Ende geschrieben und was ist das überhaupt, der Tod? Seit Hannah zurückdenken kann, ist sie lebendig….. und ‚mausetot‘: auch so ein seltsamer Begriff. Es wird Zeit, daß sich jemand ernsthaft mit dem Tod befasst. Jemand wie Hannah, der Nachfragerin.

So ungefähr läßt Diana Hillebrand ihr wunderschönes Jugendbuch über das Sterben, den Tod und den Friedhof beginnen. Zusammen mit Hannah, ihrer Mutter und einem Dritten, dem Friedhofsgärtner Florian Tod, begegnen wir vielen Fragen, auf die altersgerechte Antworten gegeben werden.

Zuerst jedenfalls…

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Friedhofsgeheimnisse erklärt

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Hannah lueftet Friedhofsgeheimnisse von Diana Hillebrand Hannah lueftet Friedhofsgeheimnisse von Diana Hillebrand

„Hannah lüftet Friedhofsgeheimnisse“ ist ein richtig dickes Buch mit über 150 Seiten, da wurden meine Erwartungen wirklich übertroffen. Nicht nur ein Kinderbuch. Ein Hardcover mit durchaus auch harten Inhalten und Fakten. Ja einfach ist das Buch nicht, und auch nicht leicht. Die Hannah im Buch interessiert sich für den Tod und fängt an die Leute darüber auszufragen, passenderweise hat Sie einen Vater der sich mit dem Thema schon ausgiebig beschäftigt hat, so das Sie wirklich megaviele tolle Informationen bekommt. Sehr spannend. Viele Totenbräuche und Kulturen werden angesprochen. Riten und Geschichten vorgestellt. In Wort und Bild.

Witzigerweise taucht am Anfang ihrer Forschungen auch noch ein alter Freund der Mutter auf, und der ist auch noch Friedhofsgärtner – also besser kann die Ausgangslage bald nicht sein. Schon sehr praktisch, aber auf mich wirkt es auch etwas konstruiert. Darüber kann ich aber dann doch ganz gut hinwegschauen…

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Unsere November-Blogaktion: Ich hab mit den Toten getanzt

Eine Blogaktion, auf die ich leider erst (und wieder mal….) zu spät aufmerksam geworden bin…..

Totenhemd-Blog

im Kloster Kappel fotografiert im Kloster Kappel fotografiert

Wir laden 15 Bloggerinnen und Blogger herzlich ein zur zweiten November-Blogaktion im Totenhemd-Blog.

„Ich hab mit den Toten getanzt.“

Wenn du könntest wie du wolltest: Wie würdest du dann an deine Toten denken? Dich auf welche Weise erinnern?
Stell dir vor, alle, die du dabei haben möchtest, machen mit, ohne Wenn und Aber. Und alles ist möglich:

  • Picknick am Grab
  • Tanzfest auf dem Friedhof
  • Zeitkapseln vergraben …

Was wirst du gemacht haben?

Wir und unsere LeserInnen sind sehr gespannt.

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Christiane zu Salm: Weiterleben

weiterleben

Eine Sammlung von verschiedensten Biographien, die durch den Tod nahestehender Menschen entscheidend geprägt wurden. Gemeinsam ist ihnen, daß die Betroffenen trotz der schweren Verluste und der damit verbundenen Trauer wieder in ihr Leben zurückfanden.

Zum Beitrag: https://radiergummi.wordpress.com/2016/12/01/christiane-zu-salm-weiterleben/

Schwester Tod – zur Trauerkultur

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dscn7132Im letzten Beitrag sprach ich über das trauern und klagen im Angesicht des Todes und heute möchte ich ein dazu passendes Buch vorstellen.

Schwester Tod – weibliche Trauerkultur, Abscheidsrituale, Gedenkbräuche, Erinnerungsfeste

von Erni Kutter

Kösel Verlag, Paperback, 17,95 €

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„Schwester Tod“ – der Tod, das Sterben und alles drumherum, ein Bereich um den sich immer mehr die Frauen gekümmert haben, neudeutsch auch Carearbeit. Ein wirklich umfassendes Buch, wo mir einerseits einiges wieder begegnet und andererseits viel neues zu finden ist.

Die Autorin hat sich mit Traditionen und Überlieferungen befasst, und gibt sehr viele praktische Hinweise zur Ausgestaltung und Begleitung von Sterben, Tod und Trauerzeit. In unseren Breitengraden sind wir doch recht traditionslos geworden, und in vieles spielen Paragrafen und Gesetze hinein. Der Kontakt zum wesentlichen, wozu eben auch das Sterben gehört, geht verloren. In diesem Buch finden wir einen wunderbaren Zugang zu alten Sitten und Bräuchen und einem liebevollem…

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